Entwicklung auf den relevanten Märkten
Die Trassennachfrage im ersten Halbjahr 2026 lag leicht unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahreszeitraums. Modernisierungsarbeiten für mehr Qualität und eine höhere Leistungsfähigkeit haben ein deutlich erhöhtes Bauvolumen zur Folge (u. a. Korridorsanierungen Hamburg―Berlin, Nürnberg―Regensburg und Hagen―Wuppertal sowie die Qualitätsoffensive Hamburg―Hannover), das zu Absatzverlusten im Wesentlichen im Personen-, aber auch im Güterverkehr führte. Während bei konzernexternen Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) die Nachfrage nur leicht gesunken ist, ging die Nachfrage bei konzerninternen EVU etwas stärker zurück, sodass konzernexterne EVU ihren Marktanteil insgesamt leicht ausweiten konnten.
Die Zahl der Stationshalte lag unter dem Niveau des ersten Halbjahres 2025. Der Marktanteil konzerninterner EVU im Schienenpersonenverkehr ist moderat gestiegen.