Ressourcenschutz
In der Schieneninfrastruktur besteht insbesondere durch unsere aktuell umfangreichen Bautätigkeiten ein hoher Ressourcenbedarf in unserer vorgelagerten Wertschöpfungskette. Der DB-Konzern strebt bis 2040 konzernweit eine Kreislaufwirtschaft an – mit besonderem Fokus auf Deutschland. Kreislaufwirtschaft bedeutet für uns, Rohstoffe schonend einzusetzen, sie möglichst lange in der Wertschöpfungskette zu halten und unsere Abfälle zu recyceln, wann immer dies rechtlich und technisch möglich ist, um somit den Bedarf an Primärrohstoffen und das Abfallaufkommen zu verringern. Dies zahlt auch auf eine Verringerung unserer Scope-3-Emissionen ein.
Der DB-Konzern ist seit Mitte 2026 Mitglied des Instituts Bauen und Umwelt e. V. (IBU), das sich für die Förderung nachhaltigen Bauens einsetzt. Das IBU bietet ein unabhängiges Informationssystem für Bauprodukte und ist international führend bei Umwelt-Produktdeklarationen (Environmental Product Declaration; EPD) nach EN 15804. Der DB-Konzern nahm am Fachforum des IBU im Juni 2026 in Berlin teil und präsentierte dort die Bedeutung von EPDs zur Steuerung seiner Klima- und Ressourcenschutzziele.