Kapitalflussrechnung
| Kurzfassung Kapitalflussrechnung / in Mio. € | 1. Halbjahr | Veränderung | ||
|---|---|---|---|---|
| 2026 | 2025 | absolut | % | |
| Mittelfluss aus betrieblicher Geschäftstätigkeit | 2.619 | 1.075 | +1.544 | +144 |
| Mittelfluss aus Investitionstätigkeit | –3.199 | 6.314 | –9.513 | – |
| Mittelfluss aus Finanzierungstätigkeit | –1.464 | –1.855 | +391 | –21,1 |
| Veränderung des Finanzmittelbestands per 30.06./31.12. | –2.050 | 7.238 | –9.288 | – |
| Flüssige Mittel per 30.06./31.12. | 9.358 | 11.408 | –2.050 | –18,0 |
- Der Mittelzufluss aus betrieblicher Tätigkeit erhöhte sich, getrieben durch die spürbar bessere Ergebnisentwicklung sowie positive Working-Capital-Effekte, deutlich.
- Aus der Investitionstätigkeit ergab sich ein Mittelabfluss (im ersten Halbjahr 2025: Mittelzufluss):
- Der Mittelabfluss im ersten Halbjahr 2026 resultierte maßgeblich aus Netto-Investitionen (–3.290 Mio.€) und ging im Vergleich zum ersten Halbjahr 2025 deutlich zurück (im ersten Halbjahr 2025: –6.040 Mio.€). Hier machte sich ein wieder höherer Mittelzufluss aus Investitionszuschüssen (+3.942 Mio.€) infolge der Entscheidung des Bundes bemerkbar, im Vorjahr Infrastrukturinvestitionen auch durch Eigenkapitalerhöhungen zu finanzieren (gegenläufiger Effekt im Mittelfluss aus Finanzierungstätigkeit). Teilweise kompensierend wirkte ein höherer Mittelabfluss für Brutto-Investitionen (+1.192 Mio.€).
- Der Mittelzufluss im ersten Halbjahr 2025 resultierte aus dem positiven Einmaleffekt aus dem Verkauf von DB Schenker, dessen Wegfall im ersten Halbjahr 2026 zu einem deutlich geringeren Mittelzufluss im Zusammenhang mit dem Verkauf von Unternehmensanteilen (–12.480 Mio. €) führte.
- Der Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit ging zurück:
- Im Wesentlichen resultierte dies aus Nettomittelzuflüssen aus der Aufnahme und Tilgung von Bankkrediten und Commercial Paper (+160 Mio.€). Im ersten Halbjahr 2025 war hier noch ein Nettomittelabfluss zu verzeichnen (–4.399 Mio.€). Der Wegfall des Mittelabflusses aus der Tilgung der Hybridanleihe (im ersten Halbjahr 2025: –1.000 Mio. €) wirkte unterstützend.
- Großenteils gegenläufig wirkten im Wesentlichen der Wegfall des Mittelzuflusses aus Kapitalmaßnahmen des Bundes im Zusammenhang mit der Finanzierung von Investitionen in die Schieneninfrastruktur (im ersten Halbjahr 2025: 4.243 Mio. €) sowie höhere Mittelabflüsse im Zusammenhang mit der Tilgung von Senioranleihen (+1.132 Mio.€).
- Im Saldo ist per 30. Juni 2026 der Bestand an flüssigen Mitteln deutlich zurückgegangen.