Bilanz
| Bilanz / in Mio. € | 30.06.2026 | 31.12.2025 | Veränderung | |
|---|---|---|---|---|
| absolut | % | |||
| Bilanzsumme | 88.940 | 88.877 | +63 | +0,1 |
| Aktivseite | ||||
| Langfristige Vermögenswerte | 71.379 | 69.450 | +1.929 | +2,8 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 17.561 | 19.427 | –1.866 | –9,6 |
| Passivseite | ||||
| Eigenkapital | 30.345 | 30.161 | +184 | +0,6 |
| Langfristiges Fremdkapital | 38.130 | 39.201 | –1.071 | –2,7 |
| Kurzfristiges Fremdkapital | 20.465 | 19.515 | +950 | +4,9 |
Im ersten Halbjahr 2026 gab es keine wesentlichen Änderungen in den International-Financial-Reporting-Standards-(IFRS-)Vorschriften oder den Konsolidierungs- und Rechnungslegungsgrundsätzen des DB-Konzerns, aus denen sich Veränderungen für den Konzern-Zwischenabschluss ergeben haben.
Die Bilanzsumme lag auf dem Niveau des Vorjahresendes:
- Die langfristigen Vermögenswerte stiegen v. a. getrieben durch ein höheres Sachanlagevermögen (+1.742 Mio. €) infolge deutlich gestiegener Netto-Investitionen. Höhere langfristige derivative Finanzinstrumente (+64 Mio. €) im Zusammenhang mit Sicherungsgeschäften (insbesondere für Zinsen, Fremdwährungsgeschäfte und Energie) wirkten unterstützend. Auch die langfristigen Forderungen und sonstigen Vermögenswerte (+62 Mio. €; u. a. infolge höherer Forderungen aus Verkehrskonzessionen nach IFRIC 12 bei DB Regio) sowie die immateriellen Vermögenswerte (+49 Mio. €) stiegen an.
- Die kurzfristigen Vermögenswerte gingen gegenläufig deutlich zurück. Maßgeblich waren v. a.:
- deutlich geringere flüssige Mittel (–2.050 Mio. €). Zudem gingen die kurzfristigen sonstigen Forderungen und Vermögenswerte (–375 Mio. €) zurück, u. a. infolge der Umstellung des Finanzierungsmodells für Fahrzeuge bei DB Fernverkehr, in dessen Folge die bestehenden Schuldanerkenntnisse vollständig ausgebucht wurden (gegenläufiger Effekt in den kurzfristigen Verbindlichkeiten).
- Insbesondere der Anstieg der kurzfristigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (+503 Mio. €; u. a. höhere Ansprüche aus Verkehrsverträgen bei DB Regio) wirkte gegenläufig teilweise kompensierend. Auch die kurzfristigen derivativen Finanzinstrumente (+87Mio. €; im Wesentlichen infolge preisbedingt gestiegener Marktwerte von Sicherungsgeschäften bei DB Energie) sowie die Vorräte (+34 Mio. €; u. a. infolge geringerer Wertberichtigungen bei DB Fernverkehr und im Zusammenhang mit der Instandhaltung von Fahrzeugen bei DB Regio) stiegen an.
Die Struktur der Aktivseite hat sich in Richtung der langfristigen Vermögenswerte verschoben.
Auf der Passivseite lag das Eigenkapital in etwa auf dem Niveau des Vorjahresendes. Wesentliche Treiber für die Entwicklung waren v. a.:
- die leicht positive Ergebnisentwicklung (+110 Mio. €) und
- der Anstieg der in den Rücklagen erfassten Änderungen im Zusammenhang mit der Neubewertung von Cashflow-Hedges (+40 Mio. €) sowie Wertpapieren und Beteiligungen (+11 Mio. €).
Die Entwicklung des Eigenkapitals und der Bilanzsumme auf dem Niveau des Vorjahresendes führte zu einer nahezu unveränderten Eigenkapitalquote.
- Das langfristige Fremdkapital ist deutlich gesunken. Im Wesentlichen wurde diese Entwicklung geprägt durch:
- deutlich niedrigere langfristige Finanzschulden (–950Mio. €; im Wesentlichen infolge des Fälligkeitenprofils von Senioranleihen),
- niedrigere langfristige Rückstellungen (–106 Mio. €; v. a. Rückgang der Rückstellungen für Umweltschutz und Stilllegungsverpflichtungen sowie der Rückstellung für drohende Verluste im Wesentlichen bei DB Regio) sowie
- einen Rückgang der langfristigen derivativen Finanzinstrumente (–68 Mio. €) und der übrigen Verbindlichkeiten (–52 Mio. €; u. a. infolge des Fälligkeitenprofils von Schuldanerkenntnissen bei DB Regio [gegenläufiger Effekt in den sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten]).
- Gegenläufig teilweise kompensierend wirkte u. a. der Anstieg der passiven Abgrenzungen (+58 Mio. €; v. a. im Zusammenhang mit ökologischen Altlasten).
- Das kurzfristige Fremdkapital stieg gegenläufig deutlich an. Im Wesentlichen wurde diese Entwicklung geprägt durch:
- deutlich höhere kurzfristig fällig werdende sonstige Verbindlichkeiten (+755 Mio. €; u. a. Stichtagseffekte im Zusammenhang mit nicht verrechneten Investitionszuschüssen),
- den Anstieg der kurzfristigen sonstigen Rückstellungen (+367 Mio. €; insbesondere für Erlösschmälerungen bei DB Regio u. a. im Zusammenhang mit der Anrechnung von Fahrgeldern sowie der Durchreichung von Infrastrukturkosten) sowie
- deutlich höhere kurzfristige passive Abgrenzungen (+122 Mio. €; im Zusammenhang mit Erlösabgrenzungen bei DB Fernverkehr).
- Insbesondere der Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (–199 Mio. €; v. a. DB InfraGO) sowie der kurzfristig fällig werdenden Finanzverbindlichkeiten (–109 Mio. €; im Wesentlichen getrieben durch das Fälligkeitenprofil der Senioranleihen) wirkte gegenläufig teilweise kompensierend.
In der Struktur der Passivseite hat sich bei nahezu unveränderter Eigenkapitalquote eine leichte Verschiebung zugunsten des Anteils des kurzfristigen Fremdkapitals ergeben.