Infrastruktur
Im zweiten Halbjahr 2026 ist im Personenverkehr von einer verhaltenen Absatzentwicklung auszugehen, die durch das weiterhin hohe Baugeschehen, u. a. infolge der Korridorsanierungen Obertraubling―Passau und Troisdorf―Wiesbaden, voraussichtlich gedämpft wird.
Im Güterverkehr gibt es auf Marktebene und bei der Trassennachfrage bei DB InfraGO eine Unterscheidung. Während die Verkehrsleistung aufgrund rückläufiger Transportmengen – insbesondere in schweren Gütergruppen – weiterhin unter Druck steht, kann sich die Nachfrage nach Trassenkilometern davon abweichend entwickeln. Für das zweite Halbjahr 2026 werden Aufholeffekte in der Trassennachfrage erwartet.
Bei den Stationshalten wird auch auf Gesamtjahressicht 2026 mit einer leicht rückläufigen Entwicklung gerechnet. Der Marktanteil der konzernexternen Bahnen fällt voraussichtlich moderat im Vergleich zum Vorjahr.